Manantial Esperanza

Neus aus Spanien

Turismo de Segorbe

November 2019

Kirmes zu Ehren der Heiligen Jungfrau
Purisima de Segorbe

 Am Samstag, dem 8. Dezember, geben sich zahlreiche Besucher in dem kleinen Städtchen Segorbe in der Provinz Castellón anlässlich des Festes zu Ehren der Heiligen Jungfrau ein Stelldichein.

An diesem Tag, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis, wird in Segorbe die Purisima-Messe gefeiert, eine festliche Kirmes mit langer Tradition. Das große Ereignis zieht jedes Jahr über 30.000 Besucher aus der ganzen Region und Umgebung an.

Auf der Kirmesgelände stellen Handwerker der Region Alto Palancia zwischen 10 und 22 Uhr ihre Produkte aus. Außerdem werden an rund 300 Ständen Kleidung, Taschen, Bücher, Kunsthandwerk, Dekorationsgegenstände, Gastronomie und Spielzeug verkauft.

Die Ursprünge der Messe gehen auf das Privileg zurück, das König Pedro IV. Segorbe im vierzehnten Jahrhundert verlieh und das das von König Jaime I. Ende des dreizehnten Jahrhunderts gewährte außerordentliche Marktrecht verlängerte.

Am Folgetag, dem 9. Dezember stehen die Kinder im Zentrum des Geschehens. Am Kindertag dürfen sie dürfen die Fahrgeschäfte zum Sonderpreis von 1,50 € nutzen.

Karte Valencia

Das Städtchen Segorbe liegt eingebettet in die fruchtbaren Flussauen des Oberlaufes des Flusses Palancia. In seinem mittelalterlichen Stadtkern sind einige architektonische Schmuckstücke zu finden, wie die Reste der alten Stadtmauer oder die Santa María Kathedrale mit ihren sieben Kapellen und einen wunderschönen Kreuzgang. Sie wurde ursprünglich im gotischen Stil errichtet, später jedoch nach den Kriterien des Klassizismus reformiert. Heute beherbergt sie in ihrem Archiv einen wertvollen Kodex sowie eine Gemäldesammlung in ihrem Kapitelsaal.

 

 

 

Der Turm der Kathedrale ist aus dem 16. Jahrhundert. Er gehört gemeinsam mit dem Turm El Verdugo, dem Aquädukt und der Stadtmauer zum denkmalgeschützten historischen Ensemble.

Die Ruinen der mittelalterlichen Burg, die sich auf der nahe gelegenen La-Estrella-Anhöhe erheben, zeugen von der glanzvollen frühen Vergangenheit Segorbes.

Die Plaza Agua Limpia, der Platz des sauberen Wassers, verdankt ihren Namen der Vielzahl von Quellen in der Gegend. So versorgt die Quelle La Esperanza im gleichnamigen städtischen Naturgebiet die Stadt mit Wasser. Die Plaza bildet das Zentrum der Stadt, wo sich auch das der ehemalige Palast der Herzöge von Medinaceli aus dem 16. Jh. und das heutige Rathaus erhebt.

Im mittelalterlichen Stadtkern stechen besonders die Kirchen San Pedro, San Martín, San Joaquín und Santa Ana ins Auge.

Von den früheren Verteidigungsbauten der Stadt sind heute noch der zylindrische Turm El Botxí und der des Gefängnisses erhalten, die, wie auch der Verónica-Bogen, einst zur alten Stadtmauer gehörten. Zum Abschluss des Besuches sollte man sich nicht das Museum der Kathedrale und das Museum für Archäologie und Ethnologie entgehen lassen.

http://turismo.segorbe.es/en/

 

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