Eine Reise durch das weihnachtliche Spanien
„Advent, Advent, ein Lichtlein brennt..“ Der schöne Brauch des Adventskranzes mit seinen vier Kerzen, die Woche für Woche im Dezember das Weihnachtsfest etwas näher bringen, ist in Spanien unbekannt. Aber auch hier wirft das Fest schon ab Ende November seine Schatten voraus. Auf einer Reise durch Spanien erlebt man von den ersten Dezembertagen bis zum Dreikönigsfest am 6. Januar eine ganze Reihe schöner, bekannter, aber auch weniger bekannter weihnachtliche Traditionen.
So füllen sich auch die spanischen Städte heutzutage bereits ab Ende November mit ihren traditionellen Weihnachtsmärkten. Besonders in den großen Metropolen, wie Madrid, Barcelona, Valencia, Málaga oder Sevilla findet man weihnachtliche Märkte aller Couleur. Von Kunsthandwerk und Krippenfiguren, über Süßigkeiten und Spielzeug bis hin zu mancherlei Scherzartikeln ist alles dabei. Besonders die Scherzartikel stoßen bei dem ein oder anderen ausländischen Besucher auf Erstaunen. Aber mit ihnen schickt man am 28. Dezember, dem „Tag der Unschuldigen Kinder“, gerne seine Bekannten, Freunde oder Arbeitskollegen sozusagen „in den April“. Wird dieser Tag Ende Dezember in Spanien etwa begangen wie bei uns der 1. April.

Überall duftet es jetzt nach gerösteten Kastanien, nach Turrón, der typischsten spanischen Weihnachtsleckerei, nach Marzipan, Zuckermandeln und Polvorones, dem charakteristischen spanischen Weihnachtsgebäck. Jetzt ist die Zeit, um in den Cafés und Chocolaterías eine köstliche, zuckersüße heiße Schokolade zu trinken. Und natürlich darf auch die Weihnachtsbeleuchtung in den spanischen Städten nicht fehlen. Jahr für Jahr gibt es zahlreiche Wettbewerbe um die schönste Weihnachtsbeleuchtung im Land. Berühmt für ihre kreativen Weihnachtsbeleuchtung ist beispielsweise Malága oder auch die Stadt La Coruña in Galicien. Die wunderbare Atmosphäre, die die Lichter in den Städten schafft, könnte ein weiterer guter Grund für eine Reise in spanische Städte gerade im Dezember sein. Warum nicht einmal die Weihnachtseinkäufe nach Spanien verlegen?

Eine Krippe aus Sand
Für viele ein weiterer Grund für eine Reise in dieser Jahreszeit vor allem auf die Kanaren ist das Wetter. Und wer jetzt nach Gran Canaria reist, sollte dem Canteras Strand in der Inselhauptstadt Las Palmas einmal einen Besuch abstatten. Bereits seit 2006 machen sich dort Künstler aus verschiedenen Nationen ab November daran, alljährlich die größte Sandkrippe des Kontinents zu schaffen. Ihnen von Weitem zuzusehen, macht genauso viel Spaß wie im Dezember bis Anfang Januar auf der dann geöffneten Fläche das fertige Werk auf mehr als 600 Quadratmeter Fläche bewundern zu können. (https://belendearena.es/en/).

Ein besonderer Tanz, ein Lichterfest und Krippenspiel mit Marionetten
Wer am 8. Dezember in der andalusischen Hauptstadt Sevilla weilt, kann sich auf eine ganz besondere weihnachtliche Tradition in der festlich geschmückten Kathedrale freuen. Rund um das Fest der „Unbefleckten Empfängnis“ drängeln sich die Menschen im Innenraum der Kathedrale, um den berühmten, von Kastagnettenklängen begleiteten Gesang und Tanz „Baile de los Seises“ zu bewundern. Zwölf Chorknaben, gekleidet in die historischen Kostüme königlicher Pagen aus der Zeit der Habsburger tragen ihn mit ihren hellen Stimmen vor. Die Tradition reicht zurück in das 15. Jahrhundert. Damals waren die jungen Sänger, einst 16 an der Zahl, noch als Hirtenjungen gekleidet und ihr Begleitinstrument bestand aus maurischen Schellentrommeln. „Der „Baile de los Seizes“ – auch der Name stammt von der einstigen Anzahl 16 – setzt sich aus drei verschiedenen einfachen Tänzen zusammen: Der erste ist der Gottesmutter, der zweite dem Bischof, der dritte dem Rathaus und den Bürgern gewidmet.
Aam 13. Dezember erstrahlen bunte Lichter rund um die prächtige Kathedrale im gotischen Viertel von Barcelona zum Festtag der Heiligen Lucía. An diesem Tag strömen alle zum Santa Lucía Markt an der Kathedrale. Es ist nicht der einzige Weihnachtsmarkt in der katalanischen Metropole am Mittelmeer, wohl aber der älteste. Das Licht spielt eine besondere Rolle am Fest der „Erleuchteten“, der Schutzpatronin der Augen, aber auch der Näherinnen und Schneiderinnen. Das Fest geht zurück auf vorchristliche Traditionen, die einst die Wintersonnenwende einläuteten. Den Markt selbst gibt es den Aufzeichnungen nach seit 1786. An Dutzenden von Verkaufsständen bietet er heute vor allem traditionelles Kunsthandwerk, Krippen und Weihnachtsdekorationen. Am Abend, wenn die bunten Lichterketten erstrahlen, ist ein Bummel besonders empfehlenswert.

Es ist Mitte Dezember und die Vorfreude auf Weihnachten steigt. Überall entstehen jetzt Krippenlandschaften und das kleinste Dorf hat im oder vor dem Rathaus oder in anderen Gebäuden seine öffentlichen Krippen aufgebaut. Wer sich jetzt in der Gegend um Alicante an der Costa Blanca aufhält, sollte Alcoy und seinem Marionettentheater, dem Betlem de Tirisiti einen Besuch abstatten. In dem neben Cádiz ältesten Marionettentheater Spaniens wird auf unvergleichliche Weise unter Einbeziehung regionaler Eigentümlichkeiten oder Personen die Weihnachtsgeschichte aufgeführt.
https://www.alcoyturismo.com/pag/4086/tirisiti.html; folleto_tiri2006_IDIOMES.cdr (alcoyturismo.com)

"Lebende Krippen" zwischen Ruinen oder in schneeweissen Dörfern
Eine Besonderheit sind die „Lebenden Krippen“, „Belenes vivientes“, die vor allem in Katalonien als „pessebres vivents“ eine lange Tradition besitzen. In zahlreichen Orten der Autonomen Region kann man Bethlehem hautnah erleben. So zum Beispiel auf ganz besondere Weise in dem kleinen Dörfchen Masía de Castello im Hinterland der Costa Dorada. Eigentlich seit mehr als 50 Jahren verlassen und in Ruinen, entschlossen sich 1997 einige Freiwillige, dem Dörfchen wieder etwas Leben einzuhauchen, befreiten es vom Unkraut, schufen Ordnung in einigen der Ruinen, restaurierten einen Teil der Häuser und entschieden sich, das Dörfchen zur Weihnachtszeit zu einem ganz besonderen Bethlehem zu machen. Die einstigen Bewohner und Freunde des Dörfchens kommen seitdem alljährlich zurück, werden zu Handwerkern, Hirten und himmlischen Boten und imitieren die Geschichte um Jesus Geburt. Der Erfolg bei den Besuchern gab ihnen Recht und heute gibt es neben dem Krippenspiel um Weihnachten, Veranstaltungen wie zum Fest der Heiligen Llucía und ein Fest jedes Jahr Ende August.
Überall in Katalonien kann man in der Weihnachtszeit die „Lebenden Krippen“ bewundern. So auch im Hinterland der Costa Brava, wo in Báscara mehr als 300 Laienschauspieler ihre Besucher zurück in das Palästina vor mehr als 2.000 Jahren versetzen. Seit 1973 gibt es diese Krippendarstellung in den mittelalterlichen Straßen und Häusern dieses Dorfes inmitten einer herrlichen Naturlandschaft am Ufer des Fluviá, zwischen Felsen, Quellen und Wasserfällen. Die Termine der Darstellungen der Lebenden Krippen liegen meist zwischen dem 24. Dezember und dem 06. Januar. Einen Überblick über die Orte und Veranstaltungen in Katalonien findet man im Internet auf Katalanisch unter: https://www.pessebresvivents.cat/Pessebres/On-fem-pessebres
Die Tradition der Lebenden Krippen hat sich aber mittlerweile über viele Orte in Spanien verbreitet. So auch in die weißen Dörfer Andalusiens, ob in die Straßen von Arcos de la Frontera oder Medina Sidonia oder auch in Beas in der Provinz Huelva, wo seit 1970 die älteste Lebende Krippendarstellung Andalusiens von der Bruderschaft Nuestra Señora de los Clarines organisiert wird. Auch hier wird ein ganzes Dorf zur Geschichte und man wird um Jahrzehnte zurückversetzt in ein andalusisches Dorf, wie es wohl vor langer Zeit einmal war: mit den alten Traditionen und dem Handwerk, der traditionellen Architektur, lebenden Tieren und vielen Besuchern, die alljährlich hierher kommen.

Weihnachten wird eingeläutet: Ein alter Bauernmarkt und das Große Los
Von Andalusien begeben wir uns am 21. Dezember in den Norden Spaniens, ins Baskenland. In Bilbao eröffnet an diesem Tag der Markt „Santo Tomás“. Die Einwohner strömen auf die Plaza Nueva, um dort zu den Klängen baskischer Musik die zahlreichen Produkte zu probieren, die von den Bauernhöfen, den „Caserios“ der Biskaya stammen. Der Ursprung des „Mercado de Santo Tomás“ geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Am Tag des Heiligen Thomas begaben sich die Pächter der Bauernhöfe nach Bilbao, um den in der Stadt ansässigen Besitzern ihre Pacht zu bezahlen. Und während die Männer ihre Schulden beglichen, setzten sich die Bauersfrauen an den alten Markt, an verschiedene Plätze am Ufer des Nervión oder neben die Sant Antón Kirche und verkauften Käse, Würste, Hühner, Wein, Gemüse und Obst. Die Tradition dieses weihnachtlichen Bauernmarktes hat sich bis heute in Bilbao und auch in weiteren Städten wie San Sebastián, Irún oder Arrasate erhalten. Es ist der Tag, der im Baskenland Weihnachten einläutet mit Degustationen an den Ständen und den Einkäufen für das Weihnachtsessen.
https://tourismus.euskadi.eus/de/veranstaltungen/messe-santo-tomas/aa30-12375/de/
In ganz Spanien läutet die Ziehung der Weihnachtslotterie, des „Gordo“ am 22. Dezember Weihnachten ein. Schon Wochen zuvor sieht man lange Schlangen an den Schaltern der Lotterie, es gibt kaum jemanden, der auf das Weihnachtslos verzichten möchte. Und dann fiebert man am 22. Dezember vor den Fernsehern und lauscht gespannt den Zahlenreihen, die Kinder in einem unverwechselbaren Rhythmus singen.
Wer zu Weihnachten noch immer im Baskenland weilt, sollte am Heiligabend nach Guernika fahren. Hier und in einigen weiteren Orten des Baskenlandes ziehen am Heiligabend in aller Frühe die Marijeses (Marias und Josés) durch die Straßen und verkünden die Weihnachtsbotschaft, indem sie Weihnachtslieder singend den Tag begrüßen. In Guernika ist die Besonderheit, dass dies an insgesamt 9 Tagen ab dem 16. Dezember jeden Morgen und sehr früh zwischen 4 und 5 Uhr geschieht.
https://aunamendi.eusko-ikaskuntza.eus/en/marijeses-de-gernika/ar-154039/
Der Köhler aus dem Walde
Am Abend des 24. Dezember erwarten dann die Kinder im Baskenland und in Navarra den „Olentzero“, einen alten Köhler, der aus den Wäldern kommt, um ihnen die Geschenke zu bringen. „Olentzeru joan zaigu, mendira lanera …. Aditu duanean, Jesus jaio zela, Lasterka etorri da, Berri ematera“ – „Olentzero ging in die Berge, um zu arbeiten… Als er hörte, dass Jesus geboren wurde, kam er schnell, uns die Botschaft zu bringen“. Pfeife rauchend, in der traditionellen Kleidung der baskischen Landarbeiter mit Schnürsandalen und weißen Kniestrümpfen, blau-weißen Hosen, blauem Hemd und blau-weißem Halstuch kommt er mit seinem Esel „Astotxo“, um die Kinder zu beschenken. In einigen Orten Navarras gibt es traditionelle Umzüge und der Olentzero wird als große Puppe auf einer Trage sitzend durch die Straßen getragen, begleitet von singenden Kindern und Erwachsenen in der typischen Tracht der Basken.
Mehr als nur ein Stück Holz
Bis heute hat sich in einigen Regionen Spaniens auch die Tradition um das Weihnachtsholz, Leño de Navidad oder „tronco de navidad“, Weihnachtsbaumstamm, gehalten. Früher verbrannte man ein Stück Baumstamm zusammen mit einem Stúck Holz, das man von dem Stamm des Vorjahres aufgehoben hatte, um so das Haus vor allem Schlechten zu bewahren. Noch heute holt man sich in einigen Regionen der Pyrenäen Aragoniens und der Provinz Teruel in den Bergen ein Stück Baumstamm, das am Heiligen Abend verbrannt wird. Die eigentliche Symbolik steckt in dem Licht, das entzündet wird, das alles Schlechte verbannen soll. Eine Symbolik, die es nicht erst mit dem christlichen Weihnachtsfest gibt, sondern die schon die Römer in ihrem Fest der Unbesiegten Sonne und die Perser mit der Geburt des Sonnengottes Mithras kannten.
Vor allem in Katalonien kennt man den „tío oder tronc de nadal“, ein Stück Baumstamm mit einem lustigen Gesicht, das an den Weihnachtstagen mit einer Decke bedeckt in der Wohnung liegt. Sobald er dort angekommen ist, wird er von den Kindern mit allerlei Süßigkeiten oder dem ein oder anderen kleinen Spielzeug „gefüttert“. Am Weihnachtsabend wird der „tío“, was übersetzt „Onkel“ bedeutet, mit einem Stöckchen geschlagen und dabei eines der fröhlichen Weihnachtslieder „villancicos“ gesungen. Nach diesem Ritual wird die Decke weggezogen und der „tío“ revanchiert sich mit den Süßigkeiten und kleinen Geschenken.

Das Lied vom Ende der Welt und ein Hirtentanz
Um Mitternacht, heute auch häufig früher, wird dann die Christmette „Misa del Gallo“ gefeiert. Die vielleicht berühmtesten Christmette findet in der Kathedrale von Palma de Mallorca statt. Hier, wie auch im Kloster Lluc in den Bergen der Tramuntana und einigen anderen Orten erklingt der Gesang der Sibylle, der Cant de la Sibil.la. Der uralte Gesang aus dem Mittelalter, den eine zarte Knabenstimme vorträgt, mit einem düsteren prophetischen Text, der das Ende der Welt, die Wiederkunft Jesus auf Erden und das Jüngste Gericht ankündigt, symbolisiert für viele Menschen auf Mallorca bis heute das Weihnachtsfest.

Auf der Nachbarinsel Menorca führte man früher während der Christmette die „Pastorets“ auf. Diese Hirtenspiele haben ihren Ursprung in den Darstellungen der Hirtenanbetung an der Krippe. Heute erzählt das Schauspiel, das beispielsweise in der Hauptstadt Ciutadella im Sant Miguel Theater aufgeführt wird, die Geschichte eines Jungen, dem sein Vater die Ursprünge des Weihnachtsfestes zu erklären versucht. Dabei erhält er Hilfe von Engeln, die die Darsteller nach Bethlehem zur Zeit der römischen Besatzung führen, wo sie in eigener Person die Geschichte um Gut und Böse miterleben.
https://www.menorca.es/Publicacions/Publicacions.aspx?IDIOMA=4&tipo=EVC
Aus dem 15. Jahrhundert stammt ein alter Hirtentanz, La Pastorela, der Jahr für Jahr an Weihnachten, zu Neujahr und am 06. Januar in dem kleinen Ort Braojos de la Sierra an den Hängen der Sierra de Guadarrama unweit von Madrid getanzt wird. Dieser alte kastilische Hirtentanz repräsentiert mit Musik, Gesängen und Tanz die Überbringung der besten Lämmchen an das Neugeborene.
Die Weisen aus dem Morgenland - Umzüge und Mysterienspiel
Nachdem auf den Plazas, in den Restaurants, Bars oder auch zu Hause, wo immer man die Silvesternacht auch feiert, die 12 Glückstrauben „uvas de la suerte“ bei jedem Glockenschlag um Mitternacht verspeist wurden, freuen sich besonders die Kinder auf den eigentlichen Höhepunkt des Weihnachtsfestes.
Sie sehnen den Vorabend des Dreikönigsfestes, den 5. Januar herbei. Dann nämlich ziehen die Drei Heiligen aus dem Morgenland auf festlich geschmückten Wagen durch die Städte und Dörfer Spaniens. Besonders prachtvoll sind diese Umzüge in Städten wie Madrid, Barcelona, wo die Könige im Hafen mit einem Schiff anlegen, Valencia oder Sevilla.
Auf Kamelen reisen die Drei Weisen aus dem Orient in Alcoy auf der Provinz Alicante an, wobei sich der Reigen unserer Reise schon fast dort wieder schließt, wo das Marionettentheater Betlem de Tirisiti seinen Zuschauern auch die Geschichte um die Heiligen Drei Könige auf seine ganz besondere Weise nahebringt.

Und wer jetzt in warmen Gefilden auf Teneriffa weilt, sollte am Abend des 5. Januar das älteste Mysterienspiel um die Drei Könige vor der Kirche des kleinen Dorfes San Bartolomé de Tejina nicht verpassen. Die verwendeten Texte, die ein Autor aus La Palma wohl zu Anfang des 20. Jahrhunderts nach Teneriffa brachte, gehen zurück auf das Original des Mönches Fray Gaspar Fernández de Ávila aus dem Jahr 1785. Der „Auto Sacramental de Reyes Magos de Tejina“ besteht aus drei Akten: Der Verkündigung der Geburt Christi und dem Hirtenlob, der Ankunft der Drei Könige und schließlich der Flucht nach Ägypten. Es spielt in einer herrlichen Kulisse mit Wüstenlandschaft, Burg des Herodes und natürlich der Krippe im Stall.
https://www.webtenerife.com/agenda/auto-sacramental-de-los-reyes-magos/
Weitere Informationen zu Weihnachten in Spanien unter: https://www.spain.info/de/top/traditionen-weihnachten-spanien/
