Castellana: Madrids neues dynamisches Epizentrum
Das Madrider Stadtviertel Paseo de la Castellana, das bereits zu den beliebtesten Touristengebieten der spanischen Hauptstadt gehört, boomt weiter. Die Strahlkraft des Viertels im Herzen Madrids geht von einem Fußballstadion aus, das für das 22. Jahrhundert vorbereitet ist, einem brandneuen Museum für Architektur, einem breiten Kultur- und Einzelhandelsangebot und einer einzigartigen Spitzengastronomie.

Das neue Santiago-Bernabéu-Stadion, viel mehr als nur Fußball
Das hochmoderne, neue, überdachte Santiago-Bernabéu-Stadion ist der Inbegriff für das Madrid von morgen. Mit seinem spektakulären schwebenden Gesims am Haupteingang und seiner markanten Stahlfassade ist es nicht nur eine der beliebtesten Spielstätten der Hauptstadt, sondern auch eine der meistfotografierten.
Neben dem unverwechselbaren neuen Design wurden bei der Renovierung auch ausgeklügelte technische Neuerungen eingebaut. Ein einziehbares Dach wird das Spielfeld vor schlechtem Wetter schützen, und eine innovative Technik ermöglicht es, den Rasen durch andere Bodenbeläge zu ersetzen, die für Konzerte und Musikfestivals geeignet sind.

Die Tour durch das Bernabéu-Stadion, dem neuen multidisziplinären Tempel von Real Madrid, bietet den Besuchern die Möglichkeit, mehr über die Vergangenheit und die aktuelle Geschichte des Vereins zu erfahren. Sie können nicht nur die beeindruckende Trophäensammlung bewundern, sondern auch einige der berühmtesten Bereiche des Stadions betreten, darunter die Präsidentenloge, die Umkleidekabinen und sogar das Spielfeld.
Die nächste Neuerung wird die Metrostation Santiago Bernabéu sein. Nach dem Vorbild des Fußballstadions von Real Madrid wurde sie barrierefrei gestaltet, um allen Fahrgästen einen leichten Zugang zu den Verkehrsmitteln zu ermöglichen.
Erstklassige Küche und gastronomische Erlebnisse
Die Anziehungskraft des Viertels wird durch seine blühende kulinarische Szene noch verstärkt. In unmittelbarer Nähe des Stadions befindet sich der Azca-Komplex, eines der wichtigsten Wirtschafts- und Finanzzentren der Stadt, in dem einige der emblematischen Wolkenkratzer der Hauptstadt stehen, wie die Torre Picasso, Torre Europa und Castellana 81. Dort lassen sich aber auch zahlreiche neue Restaurants und gastronomische Einrichtungen finden.
Auf die vom japanischen Architekten Minoru Yamasaki entworfene Torre Picasso haben sich große Restaurantgruppen spezialisiert, die wiederum von der Anziehungskraft der Umgebung profitieren. Ein Beispiel dafür ist die Eröffnung des Restaurant Pabblo von Chefkoch Óscar Horcajo, das Gastronomie, Cocktails und Live-Dinnershows miteinander verbindet. Die neue Dachterrasse bietet außerdem einen Panoramablick auf die Avenida Castellana.
In dem Wolkenkratzer befindet sich auch das Circolo Popolare der Gruppe Big Mamma. Dieses farbenfrohe, 700 Meter lange Lokal bietet köstliche Nudelgerichte von italienischen und lokalen Anbietern.
In der Calle de Raimundo Fernández Villaverde befindet sich auch das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant Clos.


Vielfältiges Einkaufs-, Freizeit- und Kulturangebot
Castellana ist bekannt für seine vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten. In einer der größten Filialen des Kaufhauses El Corte Inglés können Kauflustige die Luxusversion aller großen Mode-, Accessoire- und Schmuckmarken erwerben. Zudem rühmt sich das Kaufhaus seines Gourmet-Erlebnisbereichs mit vielen verschiedenen Küchen, zu dem auch das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant RavioXO von Dabiz Muñoz gehört.
Das lebhaftete Einkaufsviertel Azca-Castellana, in dem große Bekleidungs- und Accessoire-Marken wie Zara, Mango oder H&M zu finden sich erstreckt sich über die gleichnamige Hauptstraße bis hin zu anderen Straßen wie der Calle de Raimundo Fernández Villaverde und der Calle de Orense.

Ein Zuhause für die Architektur
Bei einem Rundgang durch die Castellana sollte man auf jeden Fall dem Komplex Nuevos Ministerios einen Besuch abstatten, der 1933 auf dem Gelände der ehemaligen Pferderennbahn der Stadt errichtet wurde. Er beeindruckt durch einen großen zentralen Platz mit Plätzen, Brunnen und Teichen sowie einen faszinierenden Arkadengang. Das kürzlich eröffnete Nationalmuseum La Casa de la Arquitectura zeugt von der großen kulturellen Lebendigkeit des Viertels. Es ist ein Muss für jeden, der Spaniens reiche Vielfalt an Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung erkunden möchte.
Nur einen kurzen Spaziergang entfernt, in der Calle de Raimundo Fernández Villaverde, befindet sich mit dem Maudes-Palast ein idealer Ort für Architekturliebhaber, insbesondere für diejenigen, die sich für das Design von Madrid interessieren. Dieses Gebäude des großen, 1874 geborenen Architekten und Stadtplaners Antonio Palacios, der einige der schönsten Räume Madrids geschaffen hat, lohnt auf jeden Fall einen Besuch. Es wurde 1917 mit dem Jahrespreis der Stadtverwaltung für Architektur ausgezeichnet und 1979 zum kunsthistorischen Denkmal erklärt.

Naturwissenschaften für die ganze Familie
Das Nationale Museum für Naturwissenschaften in der Nähe der Nuevos Ministerios und der Plaza de San Juan de la Cruz bringt Spaß für die ganze Familie. Es ist im Palast der Künste und der Industrie untergebracht, einem markanten Gebäude aus dem Jahr 1882, und gehört neben dem Geomineral- und dem Eisenbahnmuseum zu den bedeutendsten wissenschaftlichen Einrichtungen Madrids.
Mit Forschungsbereichen zu den Themen Paläobiologie und Geologie, Ökologie und Klimawandel, Umweltbiologie und Biodiversität zählt das Nationale Museum für Naturwissenschaften zu den wichtigsten naturwissenschaftlichen Forschungsinstituten Spaniens. Es ist auch der ideale Ort für Kinder und Erwachsene, um die Vielfalt der Natur zu erkunden.

Residencia de Estudiantes, eine Reise in die intellektuelle Vergangenheit
Das Kulturzentrum Residencia de Estudiantes liegt nur einen Katzensprung entfernt. Ein Besuch dieses ehemaligen Studentenwohnheims entführt in die intellektuelle Welt einiger bedeutenden Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, wie der Dichter Federico García Lorca, der Maler Salvador Dalí, der Filmemacher Luis Buñuel und der Wissenschaftler Severo Ochoa.
Neben der Organisation verschiedener kultureller Aktivitäten verfügt dieser Raum auch über ein Dokumentationszentrum, in dem die Besucher eine einzigartige Sammlung von bibliografischen und dokumentarischen Archiven mit Schwerpunkt auf moderner Geistesgeschichte und Wissenschaft finden.
Nur einen kurzen Spaziergang vom Kulturzentrum Residencia de Estudiantes entfernt befindet sich eines der berühmtesten Restaurants Madrids, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete A'Barra. Die 700 Quadratmeter große Gesamtfläche ist auf zwei kulinarische Bereiche aufgeteilt: ein Restaurant hat sich vor allem auf traditionelle und saisonale Küche spezialisiert; und ein einzigartiger gastronomischer Barbereich namens A'nómalo schmiegt sich um eine originelle runde Granittheke.
Einen weiteren kulinarischen Höhepunkt stellt eines der berühmtesten Restaurants Madrids dar, das Zalacaín. Dieses kulinarische Mekka, das seit Jahrzehnten von der sozialen und kulturellen Elite Spaniens besucht wird, gehört zur Stadtgeschichte Madrids.
Die spanische Hauptstadt ist bekannt dafür, eine dynamische und vielfältige Stadt zu sein, und nirgendwo wird dies deutlicher als auf dem Paseo de la Castellana. Wer Hilfe bei der Erkundung dieses pulsierenden Viertels benötigt, findet Unterstützung bei dem KI-gestützten virtuellen Assistenten VisitMadridGPT, der alle möglichen maßgeschneiderten Empfehlungen gibt.
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